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Nur noch:

Wir wollen, dass sich Kinder und Jugendliche in Pforzheim sicher und selbständig mit dem Fahrrad und zu Fuß durch die Stadt bewegen können. Du auch?

Bei der Kidical Mass erobern wir uns dafür gemeinsam die Straße! Sei dabei und bring deine Familie und Freunde mit – die Familien-Radtour kennt keine Altersgrenze. Je mehr wir sind, umso größer der Spaß! Die Polizei schützt uns vor dem Verkehr.

Wir feiern am 2. Juli den Familienfreundlichkeitspreis!

Die Kidical Mass am 2. Juli führt uns zum Wartbergbad, wo wir von Oberbürgermeister Peter Boch und dem Wartbergbad-Förderverein den Pokal für den Familienfreundlichkeitspreis 2021 überreicht bekommen.

Alle Radler*innen der Kidical Mass erhalten freien Eintritt ins Freibad. Damit alle den Weg zum Wartbergbad schaffen, steht dank Unterstützung von Pforzheim Mitgestalten e.V. ein Besenwagen bereit. Der Gelenkbus fährt am Ende und sammelt die Fahrradfahrer*innen ein, die am Berg nicht mehr können. Im Wartbergbad erwarten uns Spielangebote von Stadtjugendring und Kinderschutzbund, der Elefant Dodo und der lustige Clown Jacques Müllsaques.

Treffpunkt und Beginn: Samstag, 2. Juli, 11.00 Uhr, am Waisenhausplatz
(zwischen Theater und CCP)

12.30 Uhr: Pokalübergabe durch Oberbürgermeister Peter Boch

13.00-17.00 Uhr: Familienprogramm im Wartbergbad

Update und Info für Eltern und Teilnehmer*innen:
Unsere Veranstaltung wird im Auftrag der Stadt von einem Filmteam begleitet. Falls du oder dein Kind ungewollt gefilmt wird, gib dem Filmteam bitte gleich Bescheid. Das Filmmaterial wird dann selbstverständlich gelöscht und nicht verwendet. Das Filmteam erkennst du bei Bedarf ganz einfach an Warnweste und Kamera.

Wir freuen uns auf tolles Wetter und viele kleine und große Mitradler*innen.

Vielen Dank an unsere Partner und Unterstützer!

Schüler*innen sollen sicher Radfahren!

Gemeinsames Ziel von BiSa und ADFC Pforzheim-Enzkreis

Der Verein „Bürger in Schulen aktiv“ (BiSa) und der ADFC Pforzheim-Enzkreis suchen dringend weitere Mithelfer*innen für ihr gemeinsames Fahrrad-Unterrichtsprojekt an Pforzheimer Grundschulen. Wer selbst Interesse hat oder jemanden kennt, der vormittags für 2 Stunden in der Woche über einen begrenzten Zeitraum Zeit hat, soll sich bitte unter 07231/2986441 melden.

Ansprechpartner für Interessemeldungen und weitere Infos:
Werner Schüle ( 07231/2986441 oder per Mail)

Tolle Projekte gibt’s nicht nur in Pforzheim. Was uns die Critical Mass, die Solawi und die Gewerbekultur ist, ist der Lausitz „Eine Spinnerei“. Mitten im Wald, umgeben von Wald, Wiese und einem Bächlein liegt das ehemalige Fabrikgebäude sowie ein kleines Wohnhaus, in dem die Gründer*innen des Vereins „Eine Spinnerei – vom nachhaltigen Leben e.V.“ ihren Lebens- und Wirkensentwurf für ein enkeltaugliches Leben in die Praxis umsetzen. Mit dem von ihnen initiierten Bündnis „Strukturwandel jetzt – kein Nochten II“ konnten die tatkräftigen jungen Leute sogar die Erweiterung des Braunkohletagebaus Nochten vorläufig verhindern.

Das Spinnerei-Gelände wird seit elf Jahren von drei Erwachsenen mit zwei Kindern bewohnt und renoviert. Das Programm des Vereins umfasst Kurse und Workshops über nachhaltiges Wirtschaften, Handwerkliches, Bioanbau, Kräuterwandern und ein jährliches Kindercamp, Qi Gong, Filmveranstaltungen, Gesprächsrunden und Vorträge. Mit „Spinnrädern“ (Fahrrad-Rikschas im Verleih) werden Kinder zur freien Alternativschule Weißwasser gefahren. Gegessen wird, was im naturnahen Experimentalgarten und auf der Streuobstwiese mit traditionellen Methoden zum Wachsen animiert werden kann – oder eben gerettete Lebensmittel.

Die Spinnräder sind ein echter Hingucker, über den sich viele Menschen freuen und mit uns unterwegs ins Gespräch kommen.

Quelle: Die Spinnräder für die Lausitz

Das historische Fabrikgebäude soll in den kommenden drei Jahren saniert und in eine „Veranstaltungsfabrik“ für Umweltbildungs- und Kulturangebote verwandelt werden. Interessierte Helfer*innen können jederzeit mit anpacken – gemeinsam wird gesägt und gehobelt, gemauert und mit Lehm verputzt, Kartoffeln geschält und der Abwasch erledigt, Material transportiert, Werkzeug instandgehalten und vieles mehr. Kontakte für Informationen zu Arbeitseinsätzen, Veranstaltungen, Braunkohle-Engagement, WWOOF und dem Hofprojekt findet man ebenso auf der Webseite wie Informationen zu Anreise mit Fahrrad (Spreeradweg) und Zug bzw. (Falt-)boot.

Wir strahlen noch immer über den gemeinsam eingefahrenen „Familienfreundlichkeitspreis 2021“ der Stadt Pforzheim und tüfteln mit unseren Aktionspartnern aktuell fleißig an einem tollen Kidical Mass-Programm für 2022.

Mehr verraten wir noch nicht, aber tragt euch für Kinder, Enkel und befreundete Familien gerne schon die neuen Termine in den Kalender ein:

2. Juli + 24. September
Beginn jeweils 11 Uhr am Waisenhausplatz

Zur Einstimmung hier nochmal der tolle Film aus dem letzten Jahr:

Familienfreundlichkeitspreis 2021 für die Pforzheimer „Kidical Mass“

Wer im November mitgeradelt ist, hat es live mitbekommen: wir hatten im Rahmen der Auszeichnung mit dem Familienfreundlichkeitspreis 2021 bei der Critical Mass am 26. November 2021 Besuch von einem Filmteam von TV-BW.

Herausgekommen ist ein gelungener Film über den diesjährigen Familienfreundlichkeitspreis mit schönen Critical Mass-Bildern und Interviewaussagen von Marthe, Bastian und Jugendgemeinderat Leon Mayer zur Zielsetzung der „Kidical Mass“.

Familienfreundlichkeitspreis 2021 für die Pforzheimer „Kidical Mass“

Wir bedanken uns bei der Koordinierungsstelle Familienfreundliche Stadt der Stadt Pforzheim für ihre Unterstützung und die freundliche Überlassung des Filmmaterials.

(Preismotiv © Stadt Pforzheim, Koordinierungsstelle Familienfreundliche Stadt / Montage Critical Mass Pforzheim)

Wir haben zusammen mit unseren Kooperationspartnern und allen treuen Aktionsteilnehmer*innen mit unserem Projekt Kidical Mass den „Familienfreundlichkeitspreis 2021“ der Stadt Pforzheim eingefahren! Hier der Film, der unsere Aktion erklärt.

Die Initiatoren haben es mit zähem Engagement geschafft, mittlerweile zur Stimme der Fahrradfahrer und des Radverkehrs zu werden. Sie sind im politischen Raum etabliert und gut vernetzt.

Carola Pigisch, Koordinierungsstelle Familienfreundliche Stadt, zur Verleihung des „Familienfreundlichkeitspreis 2021“ an unsere Initiative Critical Mass für das Projekt Kidical Mass

Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und betrachten den Preis als Anerkennung für unseren stetigen Einsatz für bessere Radwege und mehr Sicherheit für kleine und auch große Radfahrer*innen in Pforzheim.

Der Familienfreundlichkeitspreis ist mit 2.000 Euro dotiert und gibt unserer rein ehrenamtlich getragenen Initiative nun wertvollen zusätzlichen finanziellen Spielraum. Wir haben für die Verwendung des Preisgelds schon verschiedene Ideen und freuen uns darauf, uns in den nächsten Monaten gemeinsam mit euch noch tatkräftiger für die Belange junger Radfahrer*innen engagieren zu können.

Mit ihrem Einsatz für eine bessere Fahrrad-Infrastruktur in Pforzheim agieren sie im Sinne von Familien und vor allem Kindern.

Carola Pigisch, Koordinierungsstelle Familienfreundliche Stadt, zur Verleihung des „Familienfreundlichkeitspreis 2021“ an unsere Initiative Critical Mass für das Projekt Kidical Mass

Kann die Verkehrswende mithilfe des Fahrrads geschafft werden?

Dieser Frage geht NDR-Reporter Güven Purtul in der toll gemachten Doku „Vorfahrt für’s Fahrrad?“ nach. Der Dokumentarfilm ist am 08.11.2021 im Rahmen der ARD-Themenwoche „Stadt.Land.Wandel“ gezeigt worden. Er informiert aufschlussreich darüber, wie es in Deutschland um die Radverkehrsinfrastruktur bestellt ist, wer die „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen (ERA 2010)“ herausgibt und warum aus Perspektive von Radfahrer*innen nicht jede ERA-Empfehlung unbedingt zu empfehlen ist.

Wer den Film gesehen hat, kann nachvollziehen, warum wir uns in Pforzheim entlang der Hauptverkehrsachsen schon länger für baulich getrennte Radwege stark machen.

Wenn da die Türe aufgeht, habe ich ein Problem. Dann muss ich ausweichen auf die Straße und bin mit den Kindern sofort der Gefahr ausgesetzt.

Familienvater Sebastian Dietrich in „Vorfahrt für’s Fahrrad?“ zu aufgemalten sogenannten Radschutzstreifen auf der Fahrbahn.

Wie bereits berichtet hat der Kinderschutzbund Pforzheim Enzkreis e.V. , gemeinsam mit der Stadtbibliothek und dem Fachbereich mobile Kinderangebote des Stadtjugendrings das Beteiligungsprojekt „Die kindgerechte Stadt – Perspektiven und Wünsche von Kindern“ gestartet.

Hier ein Film vom Auftakt beim Maus-Türöffner-Tag am 3. Oktober in der Stadtbibliothek:

Teilt den Film und macht das Projekt bitte in Familie und Freundeskreis bekannt: Bis zum Jahresende können Pforzheimer Kinder mit Einverständnis (und ggf. technischer Unterstützung) ihrer Eltern mit Hilfe kurzer Videoclips mitteilen, was ihnen in Pforzheim gefällt – oder was sie sich aus ihrer Expertenperspektive in ihrer Umgebung anders wünschen (beispielsweise einen Zebrastreifen oder einen Radweg…).

Eltern, Lehrer*innen und weitere Interessierte finden alle relevanten Informationen im Projektflyer des Kinderschutzbunds.

Wir machen auch dieses Jahr wieder mit bei der Kidical Mass, der bundesweiten Fahrraddemo für Kinder, Jugendliche und Familien während der Europäischen Mobilitätswoche. Bringt am 18. September, dem Weltkindertag, also eure Kinder und/oder Eltern mit und demonstriert mit für ein fahrrad- und kinderfreundliches Pforzheim!

Treffpunkt: 18. September, 11 Uhr, am Waisenhausplatz
(zwischen Theater und CCP)
Ende: gegen 12 Uhr beim Kindermarktplatzfest vor dem Rathaus
(Tourlänge: rund 5 km/ca. 45 Minuten)

Radfahren macht Spaß und bringt euch abgasfrei und schnell zu Freunden, zum Training oder in die Schule. Findet ihr auch, dass dafür in Pforzheim die Radwege fehlen? Dann rauf auf die Räder und helft mit, die Dinge ins Rollen zu bringen – in Richtung einer kinderfreundlichen Stadt mit mehr Freiräumen und mehr Lebensqualität.

Malt Schilder, schmückt eure Räder und bringt eure Freunde und Eltern mit – gerne mit mobiler Soundbox, Anhängern und Lastenrädern – und lasst uns gemeinsam ein buntes und lautes Zeichen für mehr und sichere Radwege für Kinder und Jugendliche in Pforzheim setzen.

Je lauter wir dabei klingeln, je mehr wir sind, umso größer der Spaß beim gemütlichen Rollen über Pforzheims große Straßen. Die Polizei schützt uns vor dem Verkehr und begleitet uns bis zum Kindermarktplatzfest des Stadtjugendrings.

Wir fordern eine kinderfreundliche Stadt mit sicheren Radwegen, mehr Freiräumen und mehr Lebensqualität.

Kidical Mass Pforzheim

Unterstützer:

Die Kidical Mass wird in Pforzheim unterstützt von ADFC Kreisverband Pforzheim-Enzkreis, Deutscher Kinderschutzbund e.V. Ortsverband Pforzheim Enzkreis, Gesamtschülerrat Pforzheim, Jugendgemeinderat Pforzheim, SJR Betriebs gGmbH Fachbereich moki (mobile Kinderangebote) und VCD Pforzheim/Enzkreis e.V..

Hätte er keine Maske auf, würde man Koch Frank auf unserem Bild vom Samstagsmarkt am 19.06. breit strahlen sehen. Frank und seine Kolleg*innen aus dem moki-Team der SJR Betriebs gGmbH, freuen sich, dass ihr Kochrad mit den gesunkenen Inzidenzwerten endlich wieder auf dem Wochenmarkt zum Einsatz kommen darf. Bis auf Weiteres lädt Frank ab sofort samstags auf dem Turnplatz jeweils drei Kinder zum gemeinsamen Kochen ein. Anmeldeformular und aktuelle Informationen findet ihr auf der Kochradseite.

Wir kochen mit euch kleine Leckereien mit den Lebensmitteln, die der Markt uns bietet. Das dauert ungefähr eine halbe Stunde. Während dieser Zeit können eure Eltern ihren Einkauf auf dem Markt erledigen.

Das moki-Angebot für Kinder

Macht euch mit euren Kindern einen eigenen Eindruck und weist bitte (Groß-)Eltern in eurem Bekanntenkreis auf das Kinderangebot mit Geschmack hin. Wir haben über die mobile Küche hier schon einmal berichtet und finden toll, dass das leckere Praxisbeispiel für gelebte Radkultur nun wieder im Stadtbild präsent ist.

Zur Anregung abschließend Bildeindrücke von unserem Marktbesuch am 20.06.2021. In der Pfanne brutzelten lecker duftende Zucchinipuffer.

Anmerkung: Wenn euch die Crêpes am Ende der Critical Mass vom 25.06. geschmeckt haben, findet ihr in direkter Nachbarschaft von Franks Kochrad alle 14 Tage hier übrigens auch den Stand von „La petite Crêperie“.