Wir euch herzlich ein, euch für das diesjährige Stadtradeln vom 25.6. bis 15.7. in der Gruppe „ADFC & Critical Mass Pforzheim“ anzumelden: https://www.stadtradeln.de/pforzheim
Stadtradeln hilft auch dabei, die Radinfrastruktur in den Kommunen zu verbessern: Über die Meldeplattform RADar! könnt ihr schnell und einfach Schlaglöcher, plötzlich endende Radwege oder eine unübersichtliche Verkehrsführung in einem digitalen Stadtplan melden. So kann die Kommunalverwaltung auf die Infos der Bürger:innen zugreifen und im besten Fall die Mängel beheben.
Mehr Infos, auch zur Auftaktradtour und einem Rad-Check findet ihr hier.
Also lasst uns gemeinsam möglichst viele Fahrrad-Kilometer sammeln!
Macht mit bei der Online-Umfrage des ADFC Baden-Württemberg – für mehr Mobilität für alle!
Der Fahrradclub will wissen: Auf welche Barrieren stoßen Menschen mit Behinderung beim Radfahren? Was muss verbessert werden, damit Menschen mit Behinderung sicherer und komfortabler Rad fahren können?
Für die anonyme Online-Umfrage werden Betroffene gesucht, die ihre Erfahrungen teilen wollen.
https://www.fahrradstadt-pforzheim.de/wp-content/uploads/2026/05/ADFC-Umfrage-Radeln-mit-Behinderung.png13501080mmhttps://www.fahrradstadt-pforzheim.de/wp-content/uploads/2020/08/FahrradstadtPforzheim-1030x274.jpgmm2026-05-29 14:38:222026-05-29 14:38:23Online Umfrage zum Radeln mit Behinderung
https://www.fahrradstadt-pforzheim.de/wp-content/uploads/2026/03/IMG_20260329_2126019992.jpg13251580PHhttps://www.fahrradstadt-pforzheim.de/wp-content/uploads/2020/08/FahrradstadtPforzheim-1030x274.jpgPH2026-04-08 16:22:542026-04-17 21:28:50Das ADFC-Tourenprogramm für das Fahrradjahr 2026
Ulrike Medger spricht bei der Auftaktkundgebung vor der Staatsanwaltschaft Pforzheim von einer Fußgängerbrücke zu den Teilnehmenden auf der Straße. (Foto: Roger Anton)
„bike down“ am Pforzheimer Leopoldplatz (Foto: Jan & SmolHaj)
Mit klaren und bewegenden Redebeiträgen, einem „bike down“ auf der Pforzheimer Einkaufsmeile Leopoldplatz und der gemeinsamen Fahrt zu Andreas‘ Ghostbike an der Unfallstelle auf der L574 zwischen Neuhausen und Schellbronn haben wir mit rund 200 Teilnehmenden ein deutliches Zeichen gegenüber Politik und Gesellschaft gesetzt und gemeinsam die Vision Zero als Grundlage jeder Verkehrsplanung eingefordert.
Viele der getöteten Radfahrer sind komplett ohne Schuld, waren nur im falschen Moment am falschen Ort. […] Es ist die Infrastruktur […], die uns nicht genug hilft, diese Unfälle zu vermeiden.
Jetzt ist wieder ein Jahr vergangen, das die Behörden nicht genutzt haben, um sichere Überholabstände zu gewährleisten. Das kann man einfach nur mit fehlendem Willen erklären.
Je höher die Überschreitung einer Geschwindigkeitsbegrenzung, desto höher der Anteil an Männern. Je schlimmer der Unfall, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Mann ihn verursacht hat.
So wie gerade in der Schweiz das Thema Brandschutz diskutiert wird, angesichts von 40 Toten in Crans Montana und 100 Schwerverletzten, genauso erwarte ich von unserer Bundesregierung, von unserer Landesregierung und von unseren Kommunen, dass die 40 Toten im Straßenverkehr, die jede Woche zu beklagen sind, genauso intensiv jede Woche diskutiert werden.
Hier der Mitschnitt der gesamten Auftaktkundgebung mit allen Redebeiträgen:
Vielen Dank an den ADFC Frankfurt am Main, dem grandiosen Technikteam und allen Beteiligten!
Parallel zur zentralen Gedenkveranstaltung in Pforzheim gab es flankierende Aktionen und Gedenkfahrten in Berlin, Dresden Hamburg, Hannover, Kiel und München. Allen Veranstaltenden und Teilnehmenden vielen Dank für eure Unterstützung!
Route der Berliner Gedenkfahrt in Form eines Elefanten (in Erinnerung an Andreas Mandalka alias Natenom und seinen Plüschelefanten Kagube)
https://www.fahrradstadt-pforzheim.de/wp-content/uploads/2026/02/31-01-26_web-14_Paul.jpg8071317PHhttps://www.fahrradstadt-pforzheim.de/wp-content/uploads/2020/08/FahrradstadtPforzheim-1030x274.jpgPH2026-02-02 23:19:382026-04-17 21:32:33Rückblick auf die zentrale Natenom-Gedenkfahrt am 31.01.2026 in Pforzheim
441 ist die in Deutschland gesellschaftlich akzeptierte Zahl an Menschen, die sterben müssen, weil wir keine sichere Rad-Infrastruktur haben.
Wir – das Aktionsbündnis zur Natenom-Gedenkfahrt – akzeptieren diesen Zustand nicht. Wir können nicht hinnehmen, dass Familien auseinandergerissen werden, dass Kinder ihre Eltern oder Eltern ihre Kinder verlieren, nur weil sie Rad fahren wollten.
Deswegen werden wir auch 2026 wieder trotz Kälte und Frost in Pforzheim und vielen anderen Städten der Republik demonstrieren. Die zentrale Gedenkveranstaltung findet am Samstag, 31.01.2026 um 11:00 vor der Staatsanwaltschaft Pforzheim statt.
Treffpunkt: Samstag, 31.01.2026, 11.00 Uhr vor der Staatsanwaltschaft Pforzheim Lindenstraße 3, 75175 Pforzheim (Nähe Hauptbahnhof Pforzheim)
Wir werden dort laut und massiv klarmachen:
Unsere Infrastruktur muss sicher werden. Radfahren muss alltäglich sicher möglich sein. Kinder müssen jederzeit sicher mit dem Rad zur Schule fahren können. Alltägliche Wege zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit müssen sicher zurückgelegt werden können.
Aktionsbündnis Natenom-Gedenkfahrt
Andreas Mandalka teilte diesen Wunsch und diese Forderungen. Er dokumentierte Orte und Situationen, die für Radfahrende gefährlich sind. Er nutzte das Fahrrad als tägliches Fortbewegungsmittel und ließ sich weder durch Wind und Wetter noch durch die mangelhafte Infrastruktur davon abhalten. Am 31.01.2024 wurde er auf der L574 zwischen Neuhausen und Schellbronn getötet.
Genau dorthin fahren wir auch dieses Jahr wieder:
Wir wollen vor Ort gedenken, aber auch deutlich hörbar klarmachen, dass sich an der unsicheren Infrastruktur auf Andreas Pendelstrecke zwischen Pforzheim und seinem Wohnort immer noch nichts getan hat – genau so wie an vielen anderen Stellen in unserem Land. Während Autobahnen, Tunnels und Bundesstraßen mit Milliardenbeträgen gebaut, saniert und erweitert werden, stehen für die Radinfrastuktur nur marginale Mittel bereit. Der Ausbau einer fehlerverzeihenden Infrastruktur muss Priorität bekommen.
Gerne ebenfalls verteilen
Die Vision Zero ist ein politisches Ziel: null Verkehrstote auf unseren Straßen. 441 tote Radfahrende im Jahr 2024 zeigen, wie weit wir davon entfernt sind. Die Vision Zero muss Grundlage jeder Verkehrspolitik sein – nicht nur ein Lippenbekenntnis.
Seid dabei, fahrt bei den parallelen Gedenkfahrten in Berlin, Hamburg, Hannover oder München mit oder kommt mit der Bahn oder einem der Zubringer zur zentralen Gedenkveranstaltung nach Pforzheim:
Zusammen setzen wir ein klares Signal für die Sicherheit aller Radfahrenden. Gemeinsam mit euch wollen wir mit mindestens 441 Teilnehmenden einen „Bike-Down“ auf dem Pforzheimer Leopoldplatz machen. Damit wollen wir Medien und Politik zeigen, dass sie nicht über abstrakte Zahlen berichten und entscheiden, sondern über Menschen.
Hinweise für Teilnehmende von außerhalb:
Es gibt Zubringertouren aus Frankfurt am Main, Karlsruhe, Stuttgart und anderen Städten. (Infolinks und Startpunkte findet ihr auf der Aktionsübersicht. Wenn ihr einen weiteren Zubringer oder eine eigene Gedenkfahrt plant oder eure Aktion auf der Aktionskarte noch fehlt, meldet euch bitte auf einem unserer Kanäle unten.)
Vor dem Start gibt es zur Stärkung wieder Tee und vegan belegte Backwaren. (Wenn ihr die Helfer*innen nicht auf Anhieb findet, fragt nach dem Verpflegungslastenrad.)
Wenn ihr einen Schlafplatz braucht, meldet euch bitte auf einem unserer Kanäle unten. Wir versuchen gerne, private Übernachtungsmöglichkeiten zu vermitteln.
Wer per Bahn oder Rad bereits im Vorfeld anreist, kann am 30.01. ab 18.30 Uhr zusätzlich bei unserer monatlichen Critical Mass mitradeln.
Update für Bahnanreisende aus Richtung Karlsruhe: Der RE1 von Karlsruhe wird wegen Bauarbeiten über Bruchsal umgeleitet und hält am 30.01. und 31.01. leider nicht in Pforzheim. Zwischen Karlsruhe und Pforzheim fahren lediglich die S5 und einzelne MEX-Züge. Von der Benutzung der S5 raten wir ab, das sind sehr kurze Züge ohne ausreichende Kapazitäten für Fahrräder. Am Samstagvormittag fährt als einziger Regionalzug der MEX17a um 09:12 Uhr (Ankunft in Pforzheim um 09:34 Uhr). Da dieser Zug schon ohne Fahrräder sehr voll werden dürfte, empfehlen wir euch für die Anreise eine frühe RE1-Verbindung mit Umweg über Bruchsal und Vaihingen (Enz) oder alternativ ab Karlsruhe oder Karlsruhe-Durlach den Anschluss an die Zubringertour aus Karlsruhe.
Vielen Dank! Vielen Dank an alle Teilnehmenden und an alle unterschiedlich helfend Mitwirkenden, die unsere gemeinsame Gedenkveranstaltung ermöglichen – insbesondere an die Aktiven von Zweirat Stuttgart für die Datenarbeit und Zusammenstellung der für alle nutzbaren Karten.
Gerne verteilen: Sharepics für Radwegeröffnung und Critical Mass Pforzheim am 28.11.2025
Diesen Monat haben wir einen doppelten Grund, auf die Straße zu gehen:
Wir feiern zwei wichtige Erfolge und machen gleichzeitig unmissverständlich klar, dass dies nur der Anfang sein darf.
An der Benckiserbrücke ist endlich der lang ersehnte Lückenschluss des Enztalradwegs Süd vollendet. Eine Forderung, die uns über 14 Jahre begleitet hat.
Auch die neu gestaltete Pendelstrecke über den Sonnenhof zeigt mit ihrem modernen Radschutzstreifen und der Dooring-Pufferzone, wie sichere Radinfrastruktur nach neuesten Standards aussehen kann.
Doch genau diese tollen, aber isolierten Projekte führen uns die bestehenden Defizite im Rest der Stadt vor Augen:
Es reicht nicht, kleine oder symbolische Schritte zu machen: Der Ausbau im Sonnenhof darf nicht die Ausnahme, sondern muss der Anfang einer systematischen Verbesserung sein.
Deshalb vereinen wir mit der Critical Mass am Freitag, den 28. November, Feier und Forderung:
Wir laden alle ein, bereits um 17:00 Uhr gemeinsam mit dem ADFC an die Benckiserbrücke zu kommen, um die erreichten Meilensteine gebührend zu würdigen. Anschließend treffen wir uns, wie gewohnt, ab 18:30 Uhr auf dem Waisenhausplatz zur eigentlichen Critical Mass. Offizieller Start, wie immer, um 19.00 Uhr.
Unsere angemeldete Route führt zur Feier des Tages über die Benckiserbrücke und die wichtige Pendelverbindung in den Sonnenhof (Carl-Schurz-Straße), um das dortige Positivbeispiel sichtbar zu machen. Unser Appell an Stadtverwaltung und Gemeinderat ist klar:
Wir fordern echte Prioritäten für den Radverkehr. Dafür sind noch viel mehr Engagement und Investitionen in eine sichere Radverkehrsinfrastruktur nötig.
Nach der gemeinsamen Fahrt lassen wir den Abend auf dem Mittelaltermarkt entspannt ausklingen.
Hier findet ihr die Strecke unserer Tour:
Fahrt mit, bringt Freunde, Familie und Nachbarn mit und zeigt, dass Pforzheim eine konsequente Verkehrswende will.
Schaut bitte, dass euer Licht funktioniert und bringt gerne Speichenleuchten oder andere Leuchtdeko mit. Wir wollen gemeinsam bunt und sichtbar sein!
https://www.fahrradstadt-pforzheim.de/wp-content/uploads/2025/11/CM_sharepics_10_25_0.jpg22502250PHhttps://www.fahrradstadt-pforzheim.de/wp-content/uploads/2020/08/FahrradstadtPforzheim-1030x274.jpgPH2025-11-26 01:01:372025-12-07 20:05:3028. November 2025 – Einladung zu Radwegeröffnung und Critical Mass zum Sonnenhof
Werbemotiv der Stadt Pforzheim für STADTRADELN 2025 (Copyright: Stadt Pforzheim, Foto: Ljiljana Berakovic)
Pforzheim macht gemeinsam mit dem Enzkreis vom 16. Mai bis 5. Juni auch dieses Jahr wieder bei STADTRADELN mit. Als Neuerung sucht die Stadt 2025 zum ersten Mal den STADTRADELN Star.
Auch wir sind bei STADTRADELN wieder mit dabei und gehen, wie im letzten Jahr, wieder mit einem gemeinsamen Team von ADFC und Critical Mass an den Start. Wir freuen uns auf eure Anmeldung unter diesem Link.
Was ist STADTRADELN?
STADTRADELN ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht, 21 Tage lang möglichst viele Alltagswege klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen. Dabei ist es egal, ob du bereits jeden Tag fährst oder bisher eher selten mit dem Rad unterwegs bist. Jeder Kilometer zählt – erst recht wenn du ihn sonst mit dem Auto zurückgelegt hättest.
Fortsetzung und ausführliche Beschreibung auf stadtradeln.de
Bei der Mitmachaktion (die Spielregeln könnt ihr hier nachlesen) geht es darum, aufzuzeigen, wie viele Menschen bereits mit dem Fahrrad unterwegs sind. Aus Pforzheimer Sicht deutlich wichtiger ist allerdings: Wir können mit der Teilnahme an STADTRADELN und der STADTRADELN-App für Verkehrsplanung und Politik dokumentieren, wo es in Pforzheim und Umgebung nach wie vor noch an der erforderlichen Radinfrastruktur fehlt. Radpendler*innen und vor allem unsere Kinder brauchen vernünftige Radwege, um schnell und sicher ans Ziel kommen!
Offizieller Auftakt
Der offizielle Startschuss fällt am 16. Mai um 16 Uhr beim Rathaus in Mönsheim mit einer gemeinsamen Radtour zur Pestalozzischule Pforzheim. (Wir sind gespannt und hoffen, dass die Veranstaltenden von Stadt und Kreis die gemeinsam befahrenen Kreuzungen dieses Mal etwas besser absichern als im letzten Jahr.)
Fahrradfahren ist für alle gut! Für die Luft in den Städten und Gemeinden, für das Klima, für die eigene Gesundheit.
Aber damit sich alle damit wohlfühlen, sich z. B. auch gemeinsam mit Kindern in den Straßenverkehr zu stürzen, müssen die Kommunen die Voraussetzungen schaffen. Die Sicherheit der Fahrradfahrer*innen hängt an der richtigen Verkehrsplanung. Und da gibt es noch viel zu tun!
Sängerin und Liedermacherin Dota Kehr (Quelle: STADTRADELN)
Wir veröffentlichen eine Stellungnahme unserer Freunde vom ADFC Pforzheim zu einem Vorfall auf der Westlichen. Der folgende Text ist am 25.03.2025 als offener Brief an die Stadt Pforzheim und die Presse verschickt worden.
Sehr geehrter Bürgermeister Büscher, sehr geehrter Bürgermeister Volle, sehr geehrte Damen und Herren,
der sogenannte Fahrrad-Schutzstreifen auf der Westlichen bewegt seit seiner Einrichtung die Gemüter. Während viele Autofahrende der Überzeugung sind, dass durch die gestrichelte Linie kein Überholabstand mehr eingehalten werden muss, fühlen sich Radfahrende oftmals von 2 Seiten gefährdet: plötzlich öffnende Türen parkender Autos rechts, knapp überholende Fahrzeuge links. Der vorgeschriebene Überholabstand von mindestens 1,50 m gilt jedoch auch hier – das bedeutet, dass für das Überholen die Gegenfahrbahn benutzt werden muss.
Ein besonders negatives Beispiel ereignete sich Anfang Februar: Ein Radfahrer befuhr in flottem Tempo den Schutzstreifen in Richtung Brötzingen und wurde dabei von einem Busfahrer eines Linienbusses so eng überholt, dass er an der nächsten roten Ampel an die Tür des Busses klopfte um den Busfahrer auf die gefährliche Situation hinzuweisen. In der Folge stieg der Busfahrer aus und schlug den Radfahrer ins Gesicht – so heftig, dass bei der späteren Anzeigeaufnahme durch die Polizei die Spuren noch sichtbar waren.
Es muss gefahrlos möglich sein, in unserer Stadt Rad zu fahren.
ADFC Pforzheim-Enzkreis
Der ADFC verurteilt diesen Gewaltausbruch. Es muss gefahrlos möglich sein, in unserer Stadt Rad zu fahren. Es muss gefahrlos möglich sein, im Gespräch auf Verkehrsverstöße hinzuweisen. Wir dürfen als Gesellschaft nicht akzeptieren, dass Regelverstöße zur Regel werden.
Wir dürfen als Gesellschaft nicht akzeptieren, dass Regelverstöße zur Regel werden.
ADFC Pforzheim-Enzkreis
Auf Höhe des besagten Schutzstreifens befinden sich gleich mehrere Schulwege. Hebel, THG, Osterfeld, Fritz-Erler, Brötzinger Schule – sie alle sind im Einzugsgebiet der Westlichen. Der ADFC fordert, dass hier auch im Sinne der Kinder für Sicherheit gesorgt wird und durch die zuständigen Behörden regelmäßige Kontrollen der Überholabstände auf der Westlichen durchgeführt werden.
Mit freundlichen Grüßen Dr. Franziska Dorner, Martin Mäschke, Bastian Wetzke (Vorstand ADFC Pforzheim-Enzkreis)
Bild des ADFC-Standes am EMMA-Kreativzentrum mit v. l.: Tobias Dettinger, Verena Wagner-Neumann, Siegfried Schüle, Martin Mäschke, Stefan Kolmorgen, Johannes Kersting, Elena von Schmeling (Foto: Marthe Soncourt)
Der ADFC Kreisverband Pforzheim-Enzkreis bedankte sich am 14. Februar morgens mit warmen Getränken und Butterbrezeln bei allen Alltagsradlerinnen und -radlern, dass sie ganzjährig mit dem Fahrrad pendeln. Insgesamt wurden am ADFC-Stand in der Emma-Jaeger-Straße auf Höhe des Inselstegs zwischen sieben und neun Uhr morgens 40 Radfahrende gezählt. Da man auch auf dem Rad zügig vorankommen will, hatten nicht alle Pendler:innen Zeit für ein Gespräch, nahmen jedoch gern die Butterbrezel für die Pause mit.
Mit der Beteiligung am Winter-Bike-to-Work-Day wirbt der ADFC für das ganzjährige Radpendeln. Studien belegen, dass Menschen, die ganzjährig mit dem Rad zur Arbeit fahren, nicht nur gesünder sind als ihre Kolleg:innen, die mit dem Auto fahren, sondern auch glücklicher. Denn die tägliche Bewegung baut Stresshormone ab und hilft, nach der Arbeit besser abzuschalten. Mehr noch: Der Autostau wird aktiv reduziert und dem Klima kommt es auch zu Gute.
Der jährliche Winter-Bike-to-Work-Day findet an jedem zweiten Freitag im Februar statt. Er entstand als Gemeinschaftsprojekt von Finnen und Kanadiern und hat einen spaßbetonten Wettbewerbscharakter. Auf der internationalen Homepage winterbiketoworkday.org kann man eintragen, zu welchem Zweck und in welcher Stadt man sich aufs Rad schwingt.
Damit noch mehr Menschen gern und ganzjährig das Fahrrad nutzen, fordert der ADFC in Pforzheim und im Enzkreis ein Netz an zusammenhängenden Radwegen. Diese sollen baulich vom Autoverkehr getrennt sein, damit gefährliche Überholmanöver vermieden werden und Radfahrende unabhängig von Alter und Fahrerfahrung sicher und bequem vorankommen.
https://www.fahrradstadt-pforzheim.de/wp-content/uploads/2025/02/Winter-Bike-to-Work-Day_Pforzheim.jpg15362048PHhttps://www.fahrradstadt-pforzheim.de/wp-content/uploads/2020/08/FahrradstadtPforzheim-1030x274.jpgPH2025-02-18 23:29:332025-02-18 23:43:33Winter-Bike-to-Work-Day am 14.02.2025
Das Teilnehmerfeld der Gedenkversammlung ist stetig gewachsen. Auf der Gedenkfahrt haben wir rund 400 Teilnehmende gezählt. (Bilder: Joachim Wossidlo, WossidloFilm)
Unterstützt durch Zubringertouren und parallele Aktionen in anderen Städten haben wir bei der angemeldeten Kundgebung vor der Staatsanwaltschaft Pforzheim und der anschließenden Gedenkfahrt zur Unfallstelle mit rund 400 Teilnehmenden ein starkes gemeinsames Zeichen für die überfällige Umsetzung der Vision Zero im Straßenverkehr gesetzt. Allen Unterstützenden, Mitwirkenden und Mitradelnden vielen Dank für euren Beitrag!
Gruppenbild der Mitwirkenden (v.l.n.r.: Nora Bendig, Siggi, Ulrike Medger, Falko Görres, Mirjam Brinkmann, Petra Schulz, L., Marthe Soncourt, Peter Heissenberger; Bild: Joachim Wossidlo, WossidloFilm)
Ausschnitte aus den eindringlichen und wichtigen Beiträgen unserer tollen, teilweise von weit angereisten Redner:innen:
Natenom war nicht nur ein Fahrradfahrer. Er brachte Menschen zusammen, er war ein Verbinder, kein Trenner.
Wer wirklich wirksam die Sicherheit in diesem Land schützen will, wer wirklich will, dass Menschen wieder gefahrlos auf die Straße können, muss sich konsequent um die Gefährder:innen im Straßenverkehr kümmern.
Ich habe es satt, jeden Tag aufs Neue gefährdet zu werden. Ich habe es satt, dass man sich abhängig von Wetter, Rad oder Laune der Autofahrenden Routen suchen muss, um die „No ride areas“ und motorisierte Gewalt zu umfahren.
Wir Radfahrende sind Menschen. […] Das Fahrrad ist das Verkehrsmittel unserer Wahl und wir wollen sicher von A nach B kommen – nichts mehr und nichts weniger.
Wir brauchen endlich ein Mobilitätssystem, das unabhängig von Führerschein und Auto Mobilitätsbedürfnisse befriedigt und das Grundrecht auf Teilhabe ermöglicht.
Ordnerkoordinator Falko Görres vom ADFC Frankfurt am Main informiert die Teilnehmenden über die Verhaltensregeln auf der von der Polizei toll abgesicherten Strecke der Gedenkfahrt. Bild: Joachim Wossidlo, WossidloFilm)
Eindrücke von der gemeinsamen Gedenkfahrt von Pforzheim zur Unfallstelle auf der Landesstraße L574 zwischen Schellbronn und Neuhausen. Das Video zeigt den Streckenabschnitt zwischen Huchenfeld und Hohenwart. (Filmmaterial: Joachim Wossidlo, WossidloFilm)
https://www.fahrradstadt-pforzheim.de/wp-content/uploads/2025/02/2025_Natenom_36-scaled.jpg17102560PHhttps://www.fahrradstadt-pforzheim.de/wp-content/uploads/2020/08/FahrradstadtPforzheim-1030x274.jpgPH2025-02-09 23:34:082025-02-23 19:13:44Rückblick auf die zentrale Gedenkversammlung für Natenom am 02.02.2025 in Pforzheim
Diese Seite verwendet keine durch uns bewusst aktivierten Cookies. Über das anonyme Zählen der Seitenaufrufe hinaus speichern und verwenden wir Ihre Daten nicht.
Aber wie so viele andere auch, wurde diese Webseite mit Wordpress erstellt. Es kann daher sein, dass Drittanbieter-Funktionen ohne unser Wissen eingebunden werden, die dazu führen, dass Ihre Daten an Dritte weitergeleitet werden. Mit der Weiternutzung der Seite stimmen Sie zu, dass Sie sich dieses Risikos bewusst sind, und dass Sie sich damit einverstanden erklären, wenn sie die Seite nutzen.
Wir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Websites besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Website anpassen.
Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Websites und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.
Notwendige Website Cookies
Diese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen zur Verfügung zu stellen.
Da diese Cookies für die auf unserer Webseite verfügbaren Dienste und Funktionen unbedingt erforderlich sind, hat die Ablehnung Auswirkungen auf die Funktionsweise unserer Webseite. Sie können Cookies jederzeit blockieren oder löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen ändern und das Blockieren aller Cookies auf dieser Webseite erzwingen. Sie werden jedoch immer aufgefordert, Cookies zu akzeptieren / abzulehnen, wenn Sie unsere Website erneut besuchen.
Wir respektieren es voll und ganz, wenn Sie Cookies ablehnen möchten. Um zu vermeiden, dass Sie immer wieder nach Cookies gefragt werden, erlauben Sie uns bitte, einen Cookie für Ihre Einstellungen zu speichern. Sie können sich jederzeit abmelden oder andere Cookies zulassen, um unsere Dienste vollumfänglich nutzen zu können. Wenn Sie Cookies ablehnen, werden alle gesetzten Cookies auf unserer Domain entfernt.
Wir stellen Ihnen eine Liste der von Ihrem Computer auf unserer Domain gespeicherten Cookies zur Verfügung. Aus Sicherheitsgründen können wie Ihnen keine Cookies anzeigen, die von anderen Domains gespeichert werden. Diese können Sie in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers einsehen.
Andere externe Dienste
We also use different external services like Google Webfonts, Google Maps, and external Video providers. Da diese Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten von Ihnen speichern, können Sie diese hier deaktivieren. Bitte beachten Sie, dass eine Deaktivierung dieser Cookies die Funktionalität und das Aussehen unserer Webseite erheblich beeinträchtigen kann. Die Änderungen werden nach einem Neuladen der Seite wirksam.
Google Webfont Einstellungen:
Google Maps Einstellungen:
Google reCaptcha Einstellungen:
Vimeo und YouTube Einstellungen:
Datenschutzrichtlinie
Sie können unsere Cookies und Datenschutzeinstellungen im Detail in unseren Datenschutzrichtlinie nachlesen.