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Auf mehreren Pforzheimer Vorfahrtsstraßen gilt tagsüber wieder Tempo 50, während lediglich nachts Tempo 30 bestehen bleibt. Wir möchten diesen Rückschritt in der Verkehrspolitik nicht unkommentiert stehen lassen.

Bei unserer kommenden Critical Mass am Freitag, 28. August, um 19:00 Uhr auf dem Waisenhausplatz setzen wir ein klares Zeichen für sicheren Radverkehr, reduzierten Straßenlärm und echte Lebensqualität in unserer Stadt.

Unsere Route führt uns diesmal gezielt über die betroffenen Strecken, unter anderem über die Lindenstraße und die Wurmbergerstraße.

Die gesamte Route gibt’s hier.

Die Stadtverwaltung begründet die Rücknahme der Geschwindigkeitsbegrenzung mit Anpassungen im Lärmaktionsplan. Doch das verfehlt die Realität der Anwohner*innen völlig, denn wirksame bauliche Alternativen wie der „Flüsterasphalt“ fehlen bislang komplett.

Warum Tempo 30 wichtig ist

  • weniger Lärm: Messdaten der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) belegen, dass Tempo 30 den wahrnehmbaren Straßenlärm um bis zu 3 Dezibel senkt. Das menschliche Ohr nimmt diesen Unterschied wie eine Halbierung des Verkehrs wahr! (s. auch hier)
  • Gesundheit: Tempo 50 tagsüber erhöht Lärmspitzen spürbar. Dauerhafter Verkehrslärm führt nachweislich zu Stress, Schlafstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Sicherheit: Bei Tempo 30 beträgt der Anhalteweg eines Autos rund 13 Meter, bei Tempo 50 mehr als das Doppelte (27 Meter). Für Fußgänger*innen und Radfahrende ist dies ein enormes Risiko.

Kommunalpolitische Stimmen, etwa vom ehemaligen OB Joachim Becker und dem früheren Umweltdezernenten des Enzkreises Karl-Heinz Zeller, die sich nach ihrem Protest gegen Tempo 30 nun bestätigt sehen, legen die Priorität auf die Durchfahrtsgeschwindigkeit des motorisierten Individualverkehrs (s. PZ Artikel).

Die Annahme, dass Tempo 50 den Verkehrsfluss in der Innenstadt maßgeblich verbessere, ist jedoch wissenschaftlich widerlegt. Analysen des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) zeigen eindeutig:

Gleichmäßige Geschwindigkeiten von 30 km/h harmonisieren den Verkehrsfluss, verhindern Stop-and-Go und senken schädliche Emissionen.

Verkehrsclubs Deutschland (VCD)

Es darf nicht darum gehen, wer sich politisch bestätigt sieht. Entscheidend ist, wie sich Verkehrsentscheidungen auf die Menschen auswirken, die täglich an diesen Straßen wohnen, arbeiten und unterwegs sind!

Klare Forderungen an die Stadtverwaltung

  • Eine Verkehrspolitik, bei der Sicherheit und Gesundheit der Menschen an erster Stelle stehen.
  • Eine lückenlose und sichere Radverkehrsinfrastruktur, die den Umstieg vom Auto aufs Rad attraktiver und die Stadt lebenswerter macht.

Kommt vorbei und fahrt bei der kommenden Critical Mass mit, um ein Zeichen für die Verkehrswende und ein lebenswertes Pforzheim zu setzen!

Bei Fragen erreichst du uns unter criticalmass-pf@posteo.de oder auf einem unserer Online-Kanäle.

Zum Vormerken:

Die nächste Critical Mass rollt am 25. September. Weitere Infos folgen.

Auch in den Sommerferien fordern wir mehr Lebensqualität durch sichere Radwege ein und laden euch herzlich zu unserer monatlichen Radparty mit Demobotschaft ein.

Treffpunkt:
Freitag, 28. August, ab 18.30 Uhr, auf dem Waisenhausplatz
(zwischen Theater und CCP)
19.00 Uhr Ansprache und Start der Critical Mass

Infos zu Programm und Route folgen in Kürze.

Bei Fragen erreichst du uns unter criticalmass-pf@posteo.de oder auf einem unserer Online-Kanäle.

Zum Vormerken:

Die nächste Critical Mass rollt am 25. September. Weitere Infos folgen.

Es kann nicht sein, dass erst schwere Unfälle passieren müssen, bevor die Stadt handelt.

Bei unserer Demo-Fahrt am 26. Juni setzen wir ein klares Zeichen: Sichere Infrastruktur für Schulkinder darf nicht an kommunalpolitischem Widerstand scheitern. Wir stemmen uns gegen aktuelle Entwicklungen, die Kinder im Straßenverkehr gefährden.

Treffpunkt:
Freitag, 26. Juni, ab 18.30 Uhr, auf dem Waisenhausplatz
(zwischen Theater und CCP)
19.00 Uhr Ansprache und Start der Critical Mass

Anfang Juni wurde im Planungs- und Umweltausschuss ein lang erwartetes Projekt vorgestellt: Die neu konzipierte Radachse Bahnhof – Nordstadt – Wartbergbad. Endlich soll Pforzheim auch in Nord-Süd-Richtung durchgängig für den Radverkehr erschlossen werden. Herzstück des Plans ist eine Fahrradstraße vor der Nordstadtschule – ein kurzes, aber entscheidendes Stück Infrastruktur.

Schulleiter Hesselschwerdt berichtete im Ausschuss eindringlich von der Realität vor seiner Schule: Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen und Unfällen. Bislang hatten wir Glück – schwere Verletzungen blieben aus. Doch wie lange noch? Bürgermeister Volle verwies auf Paris, wo eine ganze Stadtautobahn zur Fahrradroute umgewidmet wurde und dies erheblich zur Attraktivität des Seine-Ufers beigetragen habe.

Widerstand aus den Fraktionen

Trotz dieser klaren Argumente regte sich Widerstand aus den Fraktionen von CDU, AfD, UB und SL. Als Begründung wurden persönliche Stauerfahrungen angeführt und die Unfallzahlen als zu gering eingestuft, deshalb komme eine Sperrung nicht in Frage.

„Es darf nicht sein, dass in Pforzheim erst schwere Unfälle passieren müssen, bevor die Politik handelt und sichere Infrastruktur schafft. Die Argumentation einiger Stadträte ignoriert die Schutzbedürftigkeit von Schulkindern, die fachlichen Konzepte der Verwaltung und die Expertise der betroffenen Schulen. Wir unterstützen hierbei auch die klare Haltung des Jugendgemeinderats, der sich ebenfalls für die Fahrradstraße stark macht.“

Critical Mass Pforzheim

Auch in Büchenbronn droht ein Rückschritt

Als wäre dies nicht genug, berät der Ortschaftsrat Büchenbronn derzeit einen Antrag mehrerer Fraktionen, den bisher für den Autoverkehr gesperrten Wacholderweg als Durchgangsstrecke freizugeben. Pendler aus dem Nordschwarzwald würden davon profitieren – doch Kinder, die diesen Weg heute als geschützten Schulweg nutzen, müssten künftig ins Elterntaxi umsteigen oder mit einer neuen Gefahr leben.

Soll das wirklich die Zukunft unserer Stadt sein?

Gleichzeitig zeigen viele andere prosperierende Städte in ganz Europa, dass es auch anders geht.

Wir fordern

  • eine kompromisslose Umsetzung der Radachse Nordstadt inklusive der Fahrradstraße vor der Nordstadtschule zum Schutz der dortigen Schülerinnen und Schüler
  • und eine konsequente Priorisierung der schwächsten Verkehrsteilnehmer bei allen künftigen Infrastrukturprojekten, um die eigenständige und sichere Mobilität von Kindern zu ermöglichen.

Jede Stadt bekommt den Verkehr, den sie sät.

Wer in Pforzheim möchte, dass Kinder eigenständig sicher zur Schule, zum Sport, zu Vereinsaktivitäten fahren können, muss eine vom Autoverkehr sicher getrennte Infrastruktur bereitstellen. Bevor Unfälle passieren.

Wer Kinder auf dem Schulweg schützen will, muss sichtbar werden. Bringt Freunde und Bekannte mit und lasst uns am 26. Juni bei der Critical Mass zusammen fahren. Denn: Je mehr Räder rollen, desto lauter die Botschaft.

Nach der Fahrt treffen wir uns gemütlich im Bootspick am Enzufer – für kühle Getränke und gute Gespräche.

Die gesamte Route gibt’s wie immer auf Komoot:

Sharepic für die Critical Mass Pforzheim
Ebenfalls gerne verteilen!

Bei Fragen erreichst du uns unter criticalmass-pf@posteo.de oder auf einem unserer Online-Kanäle.

Treffpunkt:
Freitag, 29. Mai, ab 18.30 Uhr, auf dem Waisenhausplatz
(zwischen Theater und CCP)
19.00 Uhr Ansprache und Start der Critical Mass

Barrierefreie Radwege sind nicht nur gut für klassische Fahrräder, sondern essenziell für Menschen mit Handbikes, Lastenrädern oder Rollstühlen sowie für Familien mit Kinderanhängern. Zu schmale Wege, hohe Bordsteinkanten, plötzliche Hindernisse und fehlende Absenkungen machen das Vorankommen für viele aktuell unmöglich.

Eine echte Fahrradstadt zeichnet sich dadurch aus, dass alle Menschen sicher und barrierefrei von A nach B kommen. Die aktuelle Radinfrastruktur in Pforzheim schließt jedoch noch zu viele aus.

Um eine sichere, gerechte und inklusive Verkehrspolitik zu gestalten, richten wir klare Forderungen und Lösungsansätze an die Stadtverwaltung.

  • Es müssen bestehende Infrastrukturmängel und plötzliche Hindernisse im Stadtgebiet konsequent beseitigt sowie hohe Bordsteinkanten flächendeckend abgesenkt werden, um allen Fahrzeugen ein hindernisfreies Befahren zu ermöglichen.
  • Zudem gilt es, die Breitenstandards der Radwege so anzupassen, dass sie auch für die Nutzung von Spezialrädern, und Anhängern ausreichend Platz bieten.

Wir möchten als Radverkehrsinitiative Critical Mass die Inklusion ins Zentrum rücken und zeigen, dass moderne Mobilität soziale Teilhabe und Lebensqualität für alle Menschen bedeutet – unabhängig von körperlichen Einschränkungen.

Deshalb sind alle Generationen und Fahrzeuge ausdrücklich willkommen, ob auf zwei, drei oder vier Rädern, mit Muskelkraft, Elektroantrieb oder Handkurbel. Bringt Klingeln, Musik und gute Laune mit, um gemeinsam die Vielfalt der radelnden Gemeinschaft sichtbar auf die Straße zu bringen. Ziel ist ein starkes Zeichen für ein barrierefreies Miteinander. Nach der gemeinsamen, barrierearmen Demofahrt durch die Stadt klingt der Abend beim Café Roland aus.

Die gesamte Route gibt’s wie immer auf Komoot:

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Bei Fragen erreichst du uns unter criticalmass-pf@posteo.de oder auf einem unserer Online-Kanäle.

Zum Vormerken:

Die nächste Critical Mass rollt am 26. Juni. Infos folgen.

Leider kein verspäteter Aprilscherz: Diesmal werden wir bei der Critical Mass unsere Räder schieben. Zumindest ein kurzes Stück. Aber der Reihe nach:

Hast du schon mal versucht, von Birkenfeld, dem Arlinger oder aus Richtung Keltern nach Brötzingen zu radeln? Vielleicht zur Brötzinger Schule, zur Fritz-Erler-Schule, zum Entenspielplatz oder der Christuskirche? Es ist ein Ding der Unmöglichkeit, denn dazwischen liegt mit der B294 eine echte No-Ride-Area. 7 Spuren für den motorisierten Verkehr. Keine einzige Spur für Radfahrende. Ein langer Umweg über den Sandweg zum Enztalradweg in Richtung Innenstadt. Wer direkt nach Brötzingen möchte muss an der großen Kreuzung B294/Dietlinger Straße/Habermehlstraße schieben.

NoRideArea B294
Kein Durchkommen für Radfahrenden vom Arlinger oder Birkenfeld in Richtung Brötzingen

Auf diese krasse Lücke in Pforzheims Radinfrastruktur wollen wir gemeinsam aufmerksam machen. Davor machen wir einen kleinen Abstecher zu unseren radfahrenden Freundinnen und Freunden in Birkenfeld, die ebenfalls am 24.04. (aber schon um 16.00 Uhr) die erste Critical Mass in Birkenfeld veranstalten. Sie wollen dabei auf die mangelhafte Umsetzung des Radverkehrskonzepts in Birkenfeld aufmerksam machen. Hört sich bekannt an?

Auf dem Weg nach Birkenfeld freuen wir uns jedoch an einem wirklich gut gelungenen Stück Radinfrastuktur entlang der alten Kleinbahntrasse. Natürlich geht das aber auch nicht ohne Lücke: Kurz nach der Arlingerkreuzung müssen wir leider bergauf über Schotter, um zu diesem sehr schönen Radweg zu gelangen. Die gesamte Route gibt’s wie immer auf Komoot:

Treffpunkt:
Freitag, 24. April, ab 18.30 Uhr, auf dem Waisenhausplatz
(zwischen Theater und CCP)
19.00 Uhr Ansprachen und Start Critical Mass

Fahr mit, bring Musik und Beleuchtung mit und lass uns gemeinsam sichtbar sein.

Radel mit und setze mit uns ein Zeichen!

Unser Aufruf für die monatliche Critical Mass

Sei dabei und komm, wenn du willst, gerne mit eigener Musik, Speichenleuchten, mobilen Discokugeln oder anderen bunten Lichtern. Gemeinsam machen wir sichtbar:

Pforzheim braucht eine nachhaltige Verkehrswende – und dafür eine sichere, faire und mutige Verkehrspolitik. Die tolle Doku „Cycling Cities“ von Ingwar Perowanowitsch zeigt verständlich auf, wo auch Pforzheim ansetzen könnte.

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Bei Fragen erreichst du uns unter criticalmass-pf@posteo.de oder auf einem unserer Online-Kanäle.

Zum Vormerken:

Die nächste Critical Mass rollt am 29. Mai. Infos folgen.

Am Freitag, 27. März, fahren wir gemeinsam auf einem Zick-Zack-Kurs durch Pforzheim – und machen sichtbar, was Stadtplanung gerne übersieht: Warum so wenige Frauen in Pforzheim Rad fahren.

Treffpunkt:
Freitag, 27. März, ab 18.30 Uhr, auf dem Waisenhausplatz
(zwischen Theater und CCP)
19.00 Uhr Ansprachen und Start Critical Mass

Männer pendeln, Frauen jonglieren. Während die meisten berufstätigen Männer morgens zur Arbeit und abends wieder zurückfahren, sieht der Alltag für viele Frauen anders aus: Kita, Job, Supermarkt, Arzttermin, Park – und das in wechselnder Reihenfolge. Diese Wegeketten entstehen durch Care-Arbeit, die nach wie vor überwiegend von Frauen geleistet wird. Die Radinfrastruktur in deutschen Städten spiegelt das kaum wider. Sie ist, sofern überhaupt vorhanden, seit Jahrzehnten auf den pendelnden Durchschnittsmann ausgelegt.

Unsere Demonstrationsoute soll die komplexen und verzweigten Alltagswege von Frauen sichtbar machen.

Anlässlich des Internationalen Frauentags greifen wir das Thema auf für eine besondere Critical Mass: Unsere Demonstrationsoute am Freitag, 27. März, soll die komplexen und verzweigten Alltagswege von Frauen sichtbar machen, für welche es aktuell in Pforzheim noch keine geeignete und sichere Infrastruktur gibt.

In Deutschland liegt der Anteil Rad fahrender Frauen laut Fahrradmonitor bei gerade einmal 36 Prozent. In Dänemark, wo gezielt in komfortable und sichere Radinfrastruktur investiert wird, sind es 53 Prozent. Der Unterschied liegt nicht in der Bereitschaft – sondern in der Infrastruktur.

Subjektive Unsicherheit ist eine der größten Barrieren für den Umstieg aufs Rad.

Subjektive Unsicherheit ist eine der größten Barrieren für den Umstieg aufs Rad. Wer sich auf dem Weg nicht sicher fühlt, steigt nicht um. Die bauliche Qualität von Radwegen entscheidet deshalb direkt darüber, ob eine Verkehrswende für alle gelingt – oder nur für die Mutigen.

Der Maßstab, den Mobilitätsexpert:innen anlegen, ist dabei einfach und klar: Radwege für 8- bis 80-Jährige. Wenn die 8-jährige Tochter und die 80-jährige Oma sicher gemeinsam durch die Stadt radeln können, taugen die Wege für alle.

Wir fordern von der Stadtverwaltung Pforzheim konkret: breite, lückenlose Radwege mit Platz für Lastenräder und Kinderanhänger, gut beleuchtete Abstellanlagen und ein Netz, das auch kurze Alltagswege attraktiv macht. Schulen, Supermärkte, Ärzte und Spielplätze müssen innerhalb von 15 Minuten per Rad erreichbar sein. Nur so wird aus Radpolitik echte Mobilitätswende – für alle Pforzheimer:innen.

Fahr am 27. März mit, bring Musik und Beleuchtung mit und lass uns gemeinsam sichtbar sein.

Vom Waisenhausplatz aus führt uns die angemeldete Route auf Alltagswegen von Frauen durch Pforzheim. Abschluss und Ziel ist diesen Monat das Café Roland.

Da wir uns für mehr Umsetzungstempo bei der lokalen Verkehrswende stark machen – und weil es beim letzten Mal allen Spaß gemacht hat 🙂 – haben wir auch dieses Mal einen Kreisverkehr eingebaut. Lasst uns den Kreisel wieder mit einer zusätzlichen Verkehrswende-Runde durchfahren – Motto: Klingel im Kringel!

Radel mit und setze mit uns ein Zeichen!

Unser Aufruf für die monatliche Critical Mass

Sei dabei und komm, wenn du willst, gerne mit eigener Musik, Speichenleuchten, mobilen Discokugeln oder anderen bunten Lichtern. Gemeinsam machen wir sichtbar:

Pforzheim braucht eine nachhaltige Verkehrswende – und dafür eine sichere, faire und mutige Verkehrspolitik. Die tolle Doku „Cycling Cities“ von Ingwar Perowanowitsch zeigt verständlich auf, wo auch Pforzheim ansetzen könnte.

Sharepic für die Critical Mass Pforzheim
Ebenfalls gerne verteilen!

Bei Fragen erreichst du uns unter criticalmass-pf@posteo.de oder auf einem unserer Online-Kanäle.

Zum Vormerken:

Die nächste Critical Mass rollt am 24. April. Infos folgen.

Sharepic für die Critical Mass Pforzheim am 21.02.2026 mit Redebeitrag der Omas gegen Rechts Pforzheim Enzkreis. Das Hintergrundbild zeigt von hinten eine große Gruppe Radfahrender abends auf einer Hauptstraße.
Gerne verteilen: Sharepic für die Critical Mass Pforzheim am 21.02.2026 mit Redebeitrag der Omas gegen Rechts Pforzheim Enzkreis. Das Hintergrundbild zeigt von hinten eine große Gruppe Radfahrender abends auf einer Hauptstraße.

Diesen Monat rollt die Critical Mass Pforzheim, wie bereits angekündigt, ausnahmsweise bereits am Samstag, 21. Februar!

Wir fahren gemeinsam ins Haus der Jugend zum Benefizkonzert SOUNDS OF FREEDOM für die Omas gegen Rechts mit den Bands Bordkapelle Akkermann, Kawenzmänner, Le Jogginghos Dangereux, Lola Lunte und Pennyround Housekick.

Treffpunkt:
Samstag, 21. Februar, ab 16.30 Uhr, auf dem Waisenhausplatz
(zwischen Theater und CCP)
17.00 Uhr Ansprachen und Start Critical Mass

Unter dem Aktionsmotto „Vorfahrt für die Demokratie!“ setzen wir im Kontext der anstehenden Landtagswahlen ein klares Zeichen gegen Ausgrenzung, für Respekt und für eine lebendige, demokratische Gesellschaft. Dafür kooperieren wir diesen Monat mit der ebenfalls überparteilichen Initiative „Omas gegen Rechts Pforzheim Enzkreis“, die zu Beginn mit einem Redebeitrag die Bedeutung von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, Vielfalt der Kulturen und Toleranz hervorheben wird. Mit der gemeinsamen Aktion möchten wir deutlich machen, dass ein respektvolles und faires Miteinander im Verkehr und die Stärkung demokratischer Werte zusammengehören.

Ein respektvolles und faires Miteinander im Verkehr und die Stärkung demokratischer Werte gehören zusammen.

Critical Mass Pforzheim & Omas gegen Rechts Pforzheim Enzkreis

Vom Waisenhausplatz aus führt unsere gemeinsame Fahrraddemonstration anschließend in gemütlichem Tempo an zentralen Punkten der Goldstadt vorbei zum Haus der Jugend am Benckiserpark.

Da wir uns neben fairem Miteinander weiterhin für mehr Umsetzungstempo bei der lokalen Verkehrswende stark machen – und weil es beim letzten Mal allen Spaß gemacht hat 🙂 – haben wir wieder eine Strecke mit drei Kreisverkehren angemeldet. Lasst uns alle drei wieder mit einer zusätzlichen Verkehrswende-Runde durchfahren – Motto: Klingel im Kringel!

Radel mit und setze mit uns ein Zeichen!

Unser Aufruf für die monatliche Critical Mass

Sei dabei und komm, wenn du willst, gerne mit eigener Musik, Speichenleuchten, mobilen Discokugeln oder anderen bunten Lichtern. Gemeinsam machen wir sichtbar:

Pforzheim braucht eine nachhaltige Verkehrswende – und dafür eine sichere, faire und mutige Verkehrspolitik. Die tolle Doku „Cycling Cities“ von Ingwar Perowanowitsch zeigt verständlich auf, wo auch Pforzheim ansetzen könnte.

Sharepic für die Critical Mass Pforzheim
Ebenfalls gerne verteilen!

Bei Fragen erreichst du uns unter criticalmass-pf@posteo.de oder auf einem unserer Online-Kanäle.

Zum Vormerken:

Am 27. Februar laden wir euch an Stelle der regulären Critical Mass gemeinsam mit unseren Freunden von Fridays For Future um 16.00 Uhr zum nächsten Klimastreik ein:

Die nächste Critical Mass rollt am 27. März. Infos folgen.

Im Jahr 2024 verloren in Deutschland 441 Menschen ihr Leben, weil die Verkehrsinfrastruktur Radfahrende nicht ausreichend schützt. Einer davon war unser Freund und Mitstreiter Andreas Mandalka alias Natenom, der am 30.01.2024 bei einem Unfall von einem Autofahrer getötet wurde.

Für Andreas und alle anderen Menschen, die als Radfahrende im Verkehr getötet oder schwer verletzt worden sind, haben wir als Radverkehrsinitiative Critical Mass Pforzheim zusammen mit dem ADFC Pforzheim-Enzkreis mit Unterstützung des ADFC Frankfurt am Main, von Zweirat Stuttgart und einem deutschlandweiten Aktionsbündnis am Samstag, 31.01.2026, in Pforzheim eine zentrale Gedenkfahrt durchgeführt. Allen Unterstützenden, Mitwirkenden und Mitradelnden vielen Dank für euren Beitrag!

Mit klaren und bewegenden Redebeiträgen, einem „bike down“ auf der Pforzheimer Einkaufsmeile Leopoldplatz und der gemeinsamen Fahrt zu Andreas‘ Ghostbike an der Unfallstelle auf der L574 zwischen Neuhausen und Schellbronn haben wir mit rund 200 Teilnehmenden ein deutliches Zeichen gegenüber Politik und Gesellschaft gesetzt und gemeinsam die Vision Zero als Grundlage jeder Verkehrsplanung eingefordert.

Hier ein Videorückblick mit Eindrücken von der Auftaktkundgebung vor der Staatsanwaltschaft Pforzheim, dem „bike down“, der gemeinsamen Fahrt zur Unfallstelle und Interviews mit Versammlungsleiter Siegfried Schüle (ADFC Pforzheim-Enzkreis), Susanne Garreis (stellvertretende Landesvorsitzende ADFC Baden-Württemberg), Daniela Duffner (Critical Mass Pforzheim) und Ulrike Medger (Bundestagspetition: „Öffentliches Interesse gegen Autogewalt“):

Vielen Dank an Jan & Smolhaj, Joachim Wossidlo, Paul Hoffer, Roger Anton und Siegfried Schüle für das tolle Bild- und Videomaterial, Paul Hoffer für die Erstellung und dem ADFC Frankfurt am Main für die Veröffentlichung!

Ausschnitte aus den Redebeiträgen der Auftaktkundgebung:

Viele der getöteten Radfahrer sind komplett ohne Schuld, waren nur im falschen Moment am falschen Ort. […] Es ist die Infrastruktur […], die uns nicht genug hilft, diese Unfälle zu vermeiden.

Susanne Garreis (stellvertretende Landesvorsitzende ADFC Baden-Württemberg) – klicke hier für den Videomitschnitt von Susannes Redebeitrag

Jetzt ist wieder ein Jahr vergangen, das die Behörden nicht genutzt haben, um sichere Überholabstände zu gewährleisten. Das kann man einfach nur mit fehlendem Willen erklären.

Ulrike Medger (alias Agathe Bauer alias @azetbur, Bundestagspetition: „Öffentliches Interesse gegen Autogewalt“) – klicke hier für den Videomitschnitt von Ulrikes Redebeitrag

Je höher die Überschreitung einer Geschwindigkeitsbegrenzung, desto höher der Anteil an Männern. Je schlimmer der Unfall, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Mann ihn verursacht hat.

Marthe Soncourt (Radverkehrsinitiative Critical Mass Pforzheim, ADFC Pforzheim-Enzkreis) – klicke hier für den Videomitschnitt von Marthes Redebeitrag

So wie gerade in der Schweiz das Thema Brandschutz diskutiert wird, angesichts von 40 Toten in Crans Montana und 100 Schwerverletzten, genauso erwarte ich von unserer Bundesregierung, von unserer Landesregierung und von unseren Kommunen, dass die 40 Toten im Straßenverkehr, die jede Woche zu beklagen sind, genauso intensiv jede Woche diskutiert werden.

Versammlungsleiter Siegfried Schüle (Radverkehrsinitiative Critical Mass Pforzheim, ADFC Pforzheim-Enzkreis) – klicke hier für den Videomitschnitt von Siggis Redebeitrag

Hier der Mitschnitt der gesamten Auftaktkundgebung mit allen Redebeiträgen:

Vielen Dank an den ADFC Frankfurt am Main, dem grandiosen Technikteam und allen Beteiligten!

Parallel zur zentralen Gedenkveranstaltung in Pforzheim gab es flankierende Aktionen und Gedenkfahrten in Berlin, Dresden Hamburg, Hannover, Kiel und München. Allen Veranstaltenden und Teilnehmenden vielen Dank für eure Unterstützung!

Medienecho (Auswahl):

Werbemotiv für die Critical Mass Pforzheim am 30.01.2026
Gerne verteilen: Werbemotiv für die Critical Mass Pforzheim am 30.01.2026

Wir freuen uns darauf, am 30. Januar mit der nächsten Critical Mass gemeinsam mit euch ins neue Aktionsjahr zu starten!

Treffpunkt:
Freitag, 30. Januar , ab 18.30 Uhr, auf dem Waisenhausplatz
(zwischen Theater und CCP)
19.00 Uhr Ansprache und Start Critical Mass

Wir fordern auch 2026 für und in Pforzheim mehr Umsetzungstempo bei der lokalen Verkehrswende. Um symbolisch ein klingelndes und leuchtendes Ausrufezeichen zu setzen, haben wir eine Strecke mit drei Kreisverkehren angemeldet, die wir jeweils mit einer zusätzlichen Verkehrswende-Runde durchfahren.

Zum Aufwärmen und für einen gemeinsamen Abschluss haben wir am Ziel gegenüber der Stadtbibliothek Tische im Obergeschoss des Restaurants Urban Souk reserviert. Mit Blick auf die Natenom-Gedenkfahrt am Samstag rechnen wir mit mitradelnden Gästen von außerhalb und freuen uns, trotz traurigem Anlass, auf einen überregionalen Austausch.

Radel mit und setze mit uns ein Zeichen!

Sei dabei und komm, wenn du willst, gerne mit Speichenleuchten, mobilen Discokugeln oder anderen bunten Lichtern. Gemeinsam machen wir sichtbar:

Pforzheim braucht eine nachhaltige Verkehrswende – und dafür eine sichere, faire und mutige Verkehrspolitik.

Die tolle Doku „Cycling Cities“ von Ingwar Perowanowitsch zeigt verständlich auf, wo auch Pforzheim ansetzen könnte.

Bei Fragen erreichst du uns unter criticalmass-pf@posteo.de oder auf einem unserer Online-Kanäle.

Zum Vormerken:

Achtung, die nächste Critical Mass rollt ausnahmsweise bereits am 21. Februar! Wir fahren gemeinsam ins Haus der Jugend zum Benefizkonzert SOUNDS OF FREEDOM für die Omas gegen Rechts mit den Bands Bordkapelle Akkermann, Kawenzmänner, Le Jogginghos Dangereux, Lola Lunte und Pennyround Housekick.

Am 27. Februar laden wir euch an Stelle der regulären Critical Mass gemeinsam mit unseren Freunden von Fridays For Future zum nächsten Klimastreik ein.

Infos folgen.

Achtung, wir machen am 26. Dezember Weihnachtspause. Die nächste Critical Mass rollt am 30. Januar. Infos folgen.

Wir wünschen euch eine schöne Weihnachtszeit und einen gesunden Rutsch ins neue Jahr!

Liebe Grüße aus dem Orgateam und bis bald 2026! Radelt gut rüber!

Bei Fragen erreicht ihr uns unter criticalmass-pf@posteo.de oder auf einem unserer Online-Kanäle.

Zum Vormerken:
Die übernächste Critical Mass rollt am 27. 21. Februar. Infos folgen.