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Am Dienstag, 18.01., können wir uns ab 19.00 Uhr bei der pandemie-bedingt auf online verlegten Öffentlichkeitsveranstaltung noch einmal gemeinsam in die finale Phase des Mitmachprojekts „Pforzheim Mobil“ einbringen. (Wir haben bereits mehrfach über das Projekt berichtet.)

Wie im Newsletter angekündigt, haben wir euch zur Ergänzung eurer eigenen Erfahrungen hier etwas Vorbereitungsmaterial zusammengestellt:

Gutes Einsehen und bis Dienstag!

Egal, ob aus Fußgänger-, Radfahrer-, Familien-, Single-, Kinder- oder Seniorenperspektive – in Pforzheim bieten aktuell gleich mehrere interessante Beteiligungsprojekte die Chance, sich mit Ideen, Anregungen oder Verbesserungsvorschlägen in die Stadtentwicklung einzubringen:

Mitmach-Projekt „Pforzheim Mobil“

Am 5. Oktober ist das Mitmach-Projekt „Pforzheim Mobil“ mit Quartiersspaziergängen durch Brötzingen und Hohenwart in die nächste Beteiligungsphase für die Erstellung des Integrierten Mobilitätsentwicklungsplan (kurz: IMEP) gestartet. Noch bis einschließlich 19. Oktober werden über das Stadtgebiet verteilt weitere Quartiersspaziergänge und Beteiligungsradtouren angeboten. Nutzt die Chance, hier eure Meinung einfließen zu lassen und meldet euch gerne unter IMEP-Pforzheim@ptvgroup.com für eine der Touren an!

Ideenwoche für die Zerrennerstraße

Vom 9. bis 16. Oktober lädt die Stadt mit einem interessanten Programm im eigens aufgestellten KIOSK_Z zur „Ideenwoche für die Zerrennerstraße“ ein:

Die Zerrennerstraße soll sich weiterentwickeln! Gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern möchte die Stadt Pforzheim die Barrierewirkung der „Zertrenner-Straße“ zwischen Fußgängerzone und Enz überwinden und das Herz der Innenstadt direkt mit der attraktiven Flusslage verbinden. Gelingen könnte das mit weniger motorisiertem Verkehr, mehr Aufenthaltsqualität und mehr Grün. Am 9. Oktober startet Pforzheim deshalb mit einer Ideenwoche in einen temporären und offenen Entwicklungsprozess.

Pressemeldung der Stadt Pforzheim vom 05.10.2021

Zwar nicht während der Europäischen Mobilitätswoche, wie in unserem offenen Brief vorgeschlagen, freuen wir uns doch sehr über das offene Beteiligungsformat und zählen auf eure rege Beteiligung mit tollen Ideen. Wie bei unseren Critical Mass-Aktionen gilt auch hier: Je mehr sympathische Gesichter wir sind und je mehr positiv formulierte Beiträge wir gemeinsam einbringen, umso mehr positive Stimmung insgesamt, umso besser die Ausgangslage für eine offene und zielführende Diskussion – und damit umso größer die Chance für einen am Menschen orientierten bedarfsgerechten Umbau.

Die kindgerechte Stadt – Perspektiven und Wünsche von Kindern

Schon am 3. Oktober hat der Kinderschutzbund Pforzheim Enzkreis e.V. , gemeinsam mit der Stadtbibliothek und dem Fachbereich mobile Kinderangebote des Stadtjugendrings das Beteiligungsprojekt „Die kindgerechte Stadt – Perspektiven und Wünsche von Kindern“ gestartet.
Bis zum Jahresende können Pforzheimer Kinder mit Einverständnis (und ggf. technischer Unterstützung) ihrer Eltern mit Hilfe kurzer Videoclips mitteilen, was ihnen in Pforzheim gefällt – oder was sie sich aus ihrer Expertenperspektive in ihrer Umgebung anders wünschen (beispielsweise einen Zebrastreifen oder einen Radweg…). Eltern, Lehrer*innen und weitere Interessierte finden alle relevanten Informationen im Projektflyer des Kinderschutzbunds.

Flyer „Die kindgerechte Stadt – Perspektiven und Wünsche von Kindern“

Die Stadt Pforzheim möchte, wie bereits berichtet, den Rahmen für die Mobilitätsentwicklung der nächsten Jahre neu definieren und dafür gemeinsam mit einem Fachbüro und unter Einbeziehung der Bürgerschaft für Pforzheim einen sogenannten Integrierten Mobilitätsentwicklungsplan (kurz: IMEP) erstellen.

Aus den Ergebnissen der ersten Beteiligungsphase* im vergangenen Herbst wurden sieben Themenfelder abgeleitet, zu welchen die Stadt mit einer zweiten Beteiligungsphase nun erneut die Meinung von uns Bürger*innen einholen möchte.
Bis 31.01.2021 könnt ihr auf www.pforzheim-mobil.de an der aktuellen Umfrage teilnehmen und auf einer interaktiven Karte zeigen, wo in Pforzheim die Mobilität gut funktioniert und wo es aus eurer Sicht noch Verbesserungspotential gibt.

*Für uns nicht ganz überraschendes Teilergebnis:

In ungefähr drei Viertel aller Beiträge findet sich Kritik an der bestehenden Fahrrad-Infrastruktur.

Ergebnisbericht Kokonsult vom 09.12.2020, S. 4

Die Stadt Pforzheim möchte den Rahmen für die Mobilitätsentwicklung der nächsten Jahre neu definieren und dafür gemeinsam mit einem Fachbüro für Pforzheim einen sogenannten Integrierten Mobilitätsentwicklungsplan (kurz: IMEP) erstellen.

In einer Pressemitteilung vom 23.10. heißt es: „Nachdem in der Vergangenheit die Planung für einzelne Verkehrsarten und -wege vorwiegend isoliert voneinander stattfand, steht heute eine integrierte Betrachtung der Mobilitätsbedürfnisse der Menschen im Vordergrund. Dabei sollen alle Fortbewegungsarten und Verkehrsbelange mit einbezogen werden – immer unter dem Leitgedanken, die Lebensqualität für alle zu verbessern. Der IMEP leitet dabei als strategischer Leitfaden und Entscheidungshilfe Ziele für die Entwicklung einer gesamtstädtischen Mobilität ab, von denen aus schließlich Konzepte und konkrete Maßnahmen für die Zukunft entwickelt werden.“

Die von der Stadt oben genannten Ziele stimmen uns optimistisch – insbesondere, weil wir uns als Bürger*innen auf der Projektseite pforzheim-mobil.de schon heute einbringen können.
Nutzt also die Gelegenheit und lasst die Stadt wissen, was euch als Radler*in aktuell am meisten stört – und wie ihr lieber heute als morgen durch unsere Stadt fahren wollt.