Es kann nicht sein, dass erst schwere Unfälle passieren müssen, bevor die Stadt handelt.

Bei unserer Demo-Fahrt am 26. Juni setzen wir ein klares Zeichen: Sichere Infrastruktur für Schulkinder darf nicht an kommunalpolitischem Widerstand scheitern. Wir stemmen uns gegen aktuelle Entwicklungen, die Kinder im Straßenverkehr gefährden.

Treffpunkt:
Freitag, 26. Juni, ab 18.30 Uhr, auf dem Waisenhausplatz
(zwischen Theater und CCP)
19.00 Uhr Ansprache und Start der Critical Mass

Anfang Juni wurde im Planungs- und Umweltausschuss ein lang erwartetes Projekt vorgestellt: Die neu konzipierte Radachse Bahnhof – Nordstadt – Wartbergbad. Endlich soll Pforzheim auch in Nord-Süd-Richtung durchgängig für den Radverkehr erschlossen werden. Herzstück des Plans ist eine Fahrradstraße vor der Nordstadtschule – ein kurzes, aber entscheidendes Stück Infrastruktur.

Schulleiter Hesselschwerdt berichtete im Ausschuss eindringlich von der Realität vor seiner Schule: Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen und Unfällen. Bislang hatten wir Glück – schwere Verletzungen blieben aus. Doch wie lange noch? Bürgermeister Volle verwies auf Paris, wo eine ganze Stadtautobahn zur Fahrradroute umgewidmet wurde und dies erheblich zur Attraktivität des Seine-Ufers beigetragen habe.

Widerstand aus den Fraktionen

Trotz dieser klaren Argumente regte sich Widerstand aus den Fraktionen von CDU, AfD, UB und SL. Als Begründung wurden persönliche Stauerfahrungen angeführt und die Unfallzahlen als zu gering eingestuft, deshalb komme eine Sperrung nicht in Frage.

„Es darf nicht sein, dass in Pforzheim erst schwere Unfälle passieren müssen, bevor die Politik handelt und sichere Infrastruktur schafft. Die Argumentation einiger Stadträte ignoriert die Schutzbedürftigkeit von Schulkindern, die fachlichen Konzepte der Verwaltung und die Expertise der betroffenen Schulen. Wir unterstützen hierbei auch die klare Haltung des Jugendgemeinderats, der sich ebenfalls für die Fahrradstraße stark macht.“

Critical Mass Pforzheim

Auch in Büchenbronn droht ein Rückschritt

Als wäre dies nicht genug, berät der Ortschaftsrat Büchenbronn derzeit einen Antrag mehrerer Fraktionen, den bisher für den Autoverkehr gesperrten Wacholderweg als Durchgangsstrecke freizugeben. Pendler aus dem Nordschwarzwald würden davon profitieren – doch Kinder, die diesen Weg heute als geschützten Schulweg nutzen, müssten künftig ins Elterntaxi umsteigen oder mit einer neuen Gefahr leben.

Soll das wirklich die Zukunft unserer Stadt sein?

Gleichzeitig zeigen viele andere prosperierende Städte in ganz Europa, dass es auch anders geht.

Wir fordern

  • eine kompromisslose Umsetzung der Radachse Nordstadt inklusive der Fahrradstraße vor der Nordstadtschule zum Schutz der dortigen Schülerinnen und Schüler
  • und eine konsequente Priorisierung der schwächsten Verkehrsteilnehmer bei allen künftigen Infrastrukturprojekten, um die eigenständige und sichere Mobilität von Kindern zu ermöglichen.

Jede Stadt bekommt den Verkehr, den sie sät.

Wer in Pforzheim möchte, dass Kinder eigenständig sicher zur Schule, zum Sport, zu Vereinsaktivitäten fahren können, muss eine vom Autoverkehr sicher getrennte Infrastruktur bereitstellen. Bevor Unfälle passieren.

Wer Kinder auf dem Schulweg schützen will, muss sichtbar werden. Bringt Freunde und Bekannte mit und lasst uns am 26. Juni bei der Critical Mass zusammen fahren. Denn: Je mehr Räder rollen, desto lauter die Botschaft.

Nach der Fahrt treffen wir uns gemütlich im Bootspick am Enzufer – für kühle Getränke und gute Gespräche.

Die gesamte Route gibt’s wie immer auf Komoot:

Sharepic für die Critical Mass Pforzheim
Ebenfalls gerne verteilen!

Bei Fragen erreichst du uns unter criticalmass-pf@posteo.de oder auf einem unserer Online-Kanäle.

Menschen auf dem Fahrrad bei einer Demonstration

Wir euch herzlich ein, euch für das diesjährige Stadtradeln vom 25.6. bis 15.7. in der Gruppe „ADFC & Critical Mass Pforzheim“ anzumelden: https://www.stadtradeln.de/pforzheim

Stadtradeln hilft auch dabei, die Radinfrastruktur in den Kommunen zu verbessern: Über die Meldeplattform RADar! könnt ihr schnell und einfach Schlaglöcher, plötzlich endende Radwege oder eine unübersichtliche Verkehrsführung in einem digitalen Stadtplan melden. So kann die Kommunalverwaltung auf die Infos der Bürger:innen zugreifen und im besten Fall die Mängel beheben.

Mehr Infos, auch zur Auftaktradtour und einem Rad-Check findet ihr hier.

Also lasst uns gemeinsam möglichst viele Fahrrad-Kilometer sammeln!

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Bei Fragen erreichst du uns unter criticalmass-pf@posteo.de oder auf einem unserer Online-Kanäle.

Zum Vormerken:

Macht mit bei der Online-Umfrage des ADFC Baden-Württemberg – für mehr Mobilität für alle!

Der Fahrradclub will wissen: Auf welche Barrieren stoßen Menschen mit Behinderung beim Radfahren? Was muss verbessert werden, damit Menschen mit Behinderung sicherer und komfortabler Rad fahren können?

Für die anonyme Online-Umfrage werden Betroffene gesucht, die ihre Erfahrungen teilen wollen.

Hier geht es direkt zur Umfrage (auch in einfacher Sprache verfügbar): https://www.soscisurvey.de/barrierefrei-radfahren/

Treffpunkt:
Freitag, 29. Mai, ab 18.30 Uhr, auf dem Waisenhausplatz
(zwischen Theater und CCP)
19.00 Uhr Ansprache und Start der Critical Mass

Barrierefreie Radwege sind nicht nur gut für klassische Fahrräder, sondern essenziell für Menschen mit Handbikes, Lastenrädern oder Rollstühlen sowie für Familien mit Kinderanhängern. Zu schmale Wege, hohe Bordsteinkanten, plötzliche Hindernisse und fehlende Absenkungen machen das Vorankommen für viele aktuell unmöglich.

Eine echte Fahrradstadt zeichnet sich dadurch aus, dass alle Menschen sicher und barrierefrei von A nach B kommen. Die aktuelle Radinfrastruktur in Pforzheim schließt jedoch noch zu viele aus.

Um eine sichere, gerechte und inklusive Verkehrspolitik zu gestalten, richten wir klare Forderungen und Lösungsansätze an die Stadtverwaltung.

  • Es müssen bestehende Infrastrukturmängel und plötzliche Hindernisse im Stadtgebiet konsequent beseitigt sowie hohe Bordsteinkanten flächendeckend abgesenkt werden, um allen Fahrzeugen ein hindernisfreies Befahren zu ermöglichen.
  • Zudem gilt es, die Breitenstandards der Radwege so anzupassen, dass sie auch für die Nutzung von Spezialrädern, und Anhängern ausreichend Platz bieten.

Wir möchten als Radverkehrsinitiative Critical Mass die Inklusion ins Zentrum rücken und zeigen, dass moderne Mobilität soziale Teilhabe und Lebensqualität für alle Menschen bedeutet – unabhängig von körperlichen Einschränkungen.

Deshalb sind alle Generationen und Fahrzeuge ausdrücklich willkommen, ob auf zwei, drei oder vier Rädern, mit Muskelkraft, Elektroantrieb oder Handkurbel. Bringt Klingeln, Musik und gute Laune mit, um gemeinsam die Vielfalt der radelnden Gemeinschaft sichtbar auf die Straße zu bringen. Ziel ist ein starkes Zeichen für ein barrierefreies Miteinander. Nach der gemeinsamen, barrierearmen Demofahrt durch die Stadt klingt der Abend beim Café Roland aus.

Die gesamte Route gibt’s wie immer auf Komoot:

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Bei Fragen erreichst du uns unter criticalmass-pf@posteo.de oder auf einem unserer Online-Kanäle.

Zum Vormerken:

Die nächste Critical Mass rollt am 26. Juni. Infos folgen.

Werbemotiv für den klimafit-Kurs der vhs Pforzheim-Enzkreis

Falls noch nicht bekannt, möchten wir euch kurzfristig auf ein tolles Kursangebot an der vhs Pforzheim-Enzkreis hinweisen:

klimafit. Klimawandel vor der Haustür. Was kann ich tun?
4 interaktive Donnerstagabende zu folgenden Themen:

30.04.2026, 18:00 – 20:30 Uhr
Grundlagen des Klimawandels und Einführung in die kommunale Herausforderung

07.05.2026, 18:00 – 20:30 Uhr
Ursachen des Klimawandels, Klimaschutz und -anpassung

21.05.2026, 18:00 – 20:30 Uhr
Regionale Folgen des Klimawandels und was kann ich selbst tun?

11.06.2026, 18:00 – 20:30 Uhr
Den Klimawandel gemeinsam anpacken
(Spoiler: Bei diesem Termin sind wir mit unserer Radverkehrsinitiative dabei. :-))

Ausführliche Programminformationen findet ihr in der Kursbeschreibung der vhs.

Wenn ihr Zeit habt, meldet euch am besten gleich noch hier an und frischt euer persönliches Faktenwissen über unser Klima auf. Im Nebeneffekt könnt ihr gute Argumente gegen Stammtischparolen sammeln.

Wir freuen uns darauf, euch am 11.06. zur Abwechslung im vhs-Haus zu treffen!

Die Kidical Mass hat wieder gezeigt, wie bunt, vielfältig und lebendig Pforzheim auf zwei Rädern sein kann. Hinter dem Aktionsbündnis stehen neben vielen Kooperationspartnern der Fachbereich Mobile Kinderangebote der SJR Betriebs gGmbH, die Radverkehrsinitiative Critical Mass und der ADFC Pforzheim/Enzkreis.

Kreativer Start und starke Zeichen

Die Demonstration zeigt, wie viele kleine Menschen täglich aufgrund der Autogefahr vom städtischen Alltag ausgeschlossen werden.

Bereits vor dem Start herrschte auf dem Waisenhausplatz eine großartige Atmosphäre. Kinder schmückten ihre Räder kreativ mit Luftballons und Schildern, um unübersehbar zu machen: Wir sind Teil des Verkehrs. Die Demonstration machte deutlich, wie sehr dringend eine sichere Infrastruktur für eine selbstständige Mobilität der Kinder benötigt wird.

Leistungsfähigkeit des Radverkehrs

Ein Highlight der über 6 Kilometer langen Route war die Fahrt über die Zerrennerstraße. An der Leopoldstraße zeigte sich die enorme Effizienz des Radverkehrs: Die 430 Teilnehmenden passierten die bekannte Staukreuzung innerhalb von nur zwei Ampelphasen. Zum Vergleich: Wären alle diese Menschen im Auto unterwegs gewesen, hätte dies eine Blechlawine von ca. 5 Kilometern Länge – von der Innenstadt bis nach Eutingen – verursacht.

Mit der Tour wurde unterstrichen, wie dringend eine sichere Infrastruktur gebraucht wird, damit sich Kinder frei, sicher und selbstständig in ihrer Stadt bewegen können.

Was die Stadt tun kann

Die Forderungen des Aktionsbündnisses werden durch die aktuellen Erkenntnisse des Fahrrad-Monitors 2025 gestützt. Die bundesweite Studie verdeutlicht, dass insbesondere Kinder und Jugendliche klare Vorstellungen von einer sicheren Mobilität haben.

Junge Radfahrende fordern sichere Wege zur Schule und zu Sportstätten, die konsequent von parkenden Autos befreit sind, sowie mehr getrennte Radwege.

Fahrradmonitor 2025

Deshalb fordert das Aktionsbündnis der Kidical Mass die Stadtverwaltung dazu auf, den bestehenden Handlungsspielraum auszuschöpfen. Dies lässt sich durch

  • Radabstellmöglichkeiten an Schulen,
  • die Umwidmung von Kfz-Spuren zu geschützten Radfahrstreifen an mehrspurigen Straßen,
  • sowie die Schaffung kindersicherer Kreuzungen

erreichen.

Abschluss am Kindercafé Luise

Der krönende Abschluss fand am Kindercafé Luise statt. Während das Spielmobil des Stadtjugendrings für Action sorgte, bot der Kinderkunstraum Platz für Kreativität. Zudem konnten die Kids auf dem Fahrradparcours des ADFC ihr Geschick unter Beweis stellen.

Sharepic für die Critical Mass Pforzheim
Ebenfalls gerne verteilen!

Bei Fragen erreichst du uns unter criticalmass-pf@posteo.de oder auf einem unserer Online-Kanäle.

Das Bild zeigt das Tourenprogramm des ADFC Pforzheim-Enzkreis für das Fahrradjahr 2026

Der ADFC Pforzheim-Enzkreis lädt mit dem neuen Programmheft „Fahrradjahr 2026“ auch dieses Jahr zu tollen Radtouren und Ausflügen ein.

Am besten gleich ansehen und Termine vormerken. Vielleicht sehen wir uns auch bei einem der Radtourangebote?

Wenn ihr aus dem Fahrradalltag heraus Fragen zu einem bestimmten Platz oder einer Straßen- oder Kreuzungssituation in Pforzheim habt oder der Stadt konkrete Vorschläge für eine Verbesserungsmaßnahme für Radfahrende im öffentlichen Raum machen wollt, beispielsweise…

  • für sichere Abstellmöglichkeiten für eure Fahrräder (z.B. an der Kita oder Schule eurer Kinder, in der Nähe von Arztpraxen, Geschäften oder Gastronomie…)
  • für eine leider noch fehlende sichere Querungshilfe auf eurer Pendelstrecke oder dem Schulweg eurer radelnden Kinder
  • für die Umwidmung eines von euch und vielen anderen Radfahrenden genutzten Straßenabschnitts in eine Fahrradstraße

dann könnt ihr euch per Mail oder telefonisch direkt mit dem Team Radverkehr im Rathaus in Verbindung setzen.

Nehmt uns oder unsere Freunde vom ADFC Pforzheim-Enzkreis bei Mailanfragen an die Stadt gerne in Kopie. Dann bekommen wir von euren Anliegen mit und können eure Wünsche oder Sorgen ggf. auch als Aktionsthema aufgreifen.

Da es nach den Frostnächten auf unseren Alltagswegen aktuell oft mehr holpert als sonst, möchten wir euch nochmal auf das Online-Formular für Schadensmeldungen hinweisen.

Egal, ob…

  • ihr im Fahrradalltag um Schlaglöcher kurven müsst
  • durch Brombeere oder andere wild wuchernden Pflanzen fast nichts mehr vom Gehweg übrig ist
  • Radstreifen, Gehweg oder eine Kreuzungsecke (mal wieder) von Autos zugeparkt ist
  • eine Straßenlampe nicht funktioniert
  • die Ampel nicht oder zu spät reagiert
  • die Grünphase für Fuß- oder Radverkehr viel zu kurz ist
  • oder es ein anderes Problem gibt,

…mit dem Online-Formular könnt ihr das Problem einfach und bequem direkt an die Stadt melden (kein Muss, aber am besten mit erläuterndem Bild). Eure Meldung geht dann im Baudezernat ein und wird von dort – mit Rückmeldung an euch – an die zuständige Fachabteilung weitergeleitet. Je nach Problem, meldet sich anschließend die Fachabteilung nochmal bei euch zurück – oder der Schaden wird direkt behoben.

Im Jahr 2024 verloren in Deutschland 441 Menschen ihr Leben, weil die Verkehrsinfrastruktur Radfahrende nicht ausreichend schützt. Einer davon war unser Freund und Mitstreiter Andreas Mandalka alias Natenom, der am 30.01.2024 bei einem Unfall von einem Autofahrer getötet wurde.

Für Andreas und alle anderen Menschen, die als Radfahrende im Verkehr getötet oder schwer verletzt worden sind, haben wir als Radverkehrsinitiative Critical Mass Pforzheim zusammen mit dem ADFC Pforzheim-Enzkreis mit Unterstützung des ADFC Frankfurt am Main, von Zweirat Stuttgart und einem deutschlandweiten Aktionsbündnis am Samstag, 31.01.2026, in Pforzheim eine zentrale Gedenkfahrt durchgeführt. Allen Unterstützenden, Mitwirkenden und Mitradelnden vielen Dank für euren Beitrag!

Mit klaren und bewegenden Redebeiträgen, einem „bike down“ auf der Pforzheimer Einkaufsmeile Leopoldplatz und der gemeinsamen Fahrt zu Andreas‘ Ghostbike an der Unfallstelle auf der L574 zwischen Neuhausen und Schellbronn haben wir mit rund 200 Teilnehmenden ein deutliches Zeichen gegenüber Politik und Gesellschaft gesetzt und gemeinsam die Vision Zero als Grundlage jeder Verkehrsplanung eingefordert.

Hier ein Videorückblick mit Eindrücken von der Auftaktkundgebung vor der Staatsanwaltschaft Pforzheim, dem „bike down“, der gemeinsamen Fahrt zur Unfallstelle und Interviews mit Versammlungsleiter Siegfried Schüle (ADFC Pforzheim-Enzkreis), Susanne Garreis (stellvertretende Landesvorsitzende ADFC Baden-Württemberg), Daniela Duffner (Critical Mass Pforzheim) und Ulrike Medger (Bundestagspetition: „Öffentliches Interesse gegen Autogewalt“):

Vielen Dank an Jan & Smolhaj, Joachim Wossidlo, Paul Hoffer, Roger Anton und Siegfried Schüle für das tolle Bild- und Videomaterial, Paul Hoffer für die Erstellung und dem ADFC Frankfurt am Main für die Veröffentlichung!

Ausschnitte aus den Redebeiträgen der Auftaktkundgebung:

Viele der getöteten Radfahrer sind komplett ohne Schuld, waren nur im falschen Moment am falschen Ort. […] Es ist die Infrastruktur […], die uns nicht genug hilft, diese Unfälle zu vermeiden.

Susanne Garreis (stellvertretende Landesvorsitzende ADFC Baden-Württemberg) – klicke hier für den Videomitschnitt von Susannes Redebeitrag

Jetzt ist wieder ein Jahr vergangen, das die Behörden nicht genutzt haben, um sichere Überholabstände zu gewährleisten. Das kann man einfach nur mit fehlendem Willen erklären.

Ulrike Medger (alias Agathe Bauer alias @azetbur, Bundestagspetition: „Öffentliches Interesse gegen Autogewalt“) – klicke hier für den Videomitschnitt von Ulrikes Redebeitrag

Je höher die Überschreitung einer Geschwindigkeitsbegrenzung, desto höher der Anteil an Männern. Je schlimmer der Unfall, desto wahrscheinlicher ist es, dass ein Mann ihn verursacht hat.

Marthe Soncourt (Radverkehrsinitiative Critical Mass Pforzheim, ADFC Pforzheim-Enzkreis) – klicke hier für den Videomitschnitt von Marthes Redebeitrag

So wie gerade in der Schweiz das Thema Brandschutz diskutiert wird, angesichts von 40 Toten in Crans Montana und 100 Schwerverletzten, genauso erwarte ich von unserer Bundesregierung, von unserer Landesregierung und von unseren Kommunen, dass die 40 Toten im Straßenverkehr, die jede Woche zu beklagen sind, genauso intensiv jede Woche diskutiert werden.

Versammlungsleiter Siegfried Schüle (Radverkehrsinitiative Critical Mass Pforzheim, ADFC Pforzheim-Enzkreis) – klicke hier für den Videomitschnitt von Siggis Redebeitrag

Hier der Mitschnitt der gesamten Auftaktkundgebung mit allen Redebeiträgen:

Vielen Dank an den ADFC Frankfurt am Main, dem grandiosen Technikteam und allen Beteiligten!

Parallel zur zentralen Gedenkveranstaltung in Pforzheim gab es flankierende Aktionen und Gedenkfahrten in Berlin, Dresden Hamburg, Hannover, Kiel und München. Allen Veranstaltenden und Teilnehmenden vielen Dank für eure Unterstützung!

Medienecho (Auswahl):